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Theater

Interaktives Theater

Das „Forumtheater Ruhr“ war zu Gast! Alle 7. Klassen waren in der Aula zum Mitmachen aufgefordert. Die Schauspielerinnen und Schauspieler stellten Konfliktsituationen vor, z.B. rund um das Thema Mobbing oder Ungleichbehandlungen verschiedenster Art, und die Schülerinnen und Schüler wurden zum Mitgestalten aufgefordert.

Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler für vielfältige soziale Konflikte sensibilisiert und zum Handeln angeregt. Die Emotionalität und kreativ-spielerische Ebene bot viele Ansätze sich in die Situationen herein zu denken und seine Problemlösungskompetenzen zu stärken.

Das „Forumtheater Ruhr“ wird im Rahmen unseres Präventionskonzeptes jedes Jahr in den 7. Jahrgang eingeladen und in den Philosophie- und Religionsunterricht eingebunden.

Die English Theater Group präsentiert – Lady Bracknell`s 80th Birthday

Die English Theatre Group am NEG feierte gestern Abend vor ausverkauftem Haus eine umjubelte Premiere ihres Stücks Lady Bracknell’s 80th Birthday. Die Schülerinnen und Schüler (9.Klasse bis Q2) unter Leitung von Lehrerin Birthe Flucht versetzten das Publikum in einer Mischung aus Krimi und Komödie zurück in die 1920er Jahre. Sie begeisterten mit hochklassigem Englisch und ihrem hervorragenden schauspielerischen Talent sowie stimmungsvollen Gesangseinlagen. Ein Lob an das Ensemble! 

Nicht nur das Stück war sehenswert, auch die von einer Schülerin gezeichneten Portraits der Charaktere, die in der Pause ausgestellt wurden, konnten bewundert werden. Am heutigen Freitag gibt es eine zweite Aufführung des Stücks, ebenfalls ausverkauft.

Spannende Theaterabende am NEG

Nach fast zwei Jahren war es soweit: „Die rote Zora“ kam auf die Bühne der Aula des Nikolaus-Ehlen-Gymnasiums. Die Theater-AG unter der Leitung von Sandra Bacht hatte sich von der Corona-Zwangspause nicht entmutigen lassen und bewies einen langen Atem. Kämpfernaturen eben – wie die Bandenmitglieder im Theaterstück. Geprobt wurde nämlich auch digital.

Doch nun zum Theaterabend. Über mehr als 90 Minuten tauchten die Zuschauer in die Welt der Bande von Waisenkindern ein. Die Geschichte von der energischen, idealistischen Zora, die als weiblicher Robin Hood denjenigen Hilfe gibt, die sie brauchen, rührte an – ohne moralischen Zeigefinger. Durch hohes erzählerisches Tempo und geschmeidige Szenenwechsel verbunden mit einem musikalischen Leitmotiv wurde die Erzählung lebendig und spannend, ließ gleichzeitig aber auch Raum für nachdenkliche Momente.

Neben dem großen Thema der Zivilcourage, dem Eintreten für Menschlichkeit, bot dieses Theaterstück auch einen Denkanstoß über das Rollenverständnis: denn ein Mädchen ist die Anführerin einer Bande von vier Jungen. Sie entscheidet, sie gibt den Ton an, sie ist der Boss. Dass die Regisseurin ganz selbstverständlich auch weibliche Schauspielerinnen mit Jungen- oder auch Männerrollen besetzt hat, mag Ensemble bedingt gewesen sein, unterstrich aber zusätzlich die Gelassenheit, mit der wir uns den Umgang mit Gender wünschen. 

Ein großes Lob an alle Mitwirkenden: Schauspieler, Techniker und vor allem Sandra Bacht. Es ist toll, wieder eine Theater-AG zu haben, die eine Bereicherung darstellt – für beide Seiten des Vorhangs.