Unterrichtsinhalte Sek I
Unterrichtsinhalte Sek II
Die Organisation des Sportunterrichts ergibt sich aus den Zielsetzungen, Inhalten, Umgangsweisen und Methoden, die in den Richtlinien und Lehrplänen des Landes NRW (01.08.1999) festgelegt sind.
Die Lerninhalte des Faches Sport für die gymnasiale Oberstufe werden in drei aufeinander bezogenen Bereichen des Faches zusammengefasst.
Bereich I: Bewegungsfelder und Sportbereiche
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Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
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Bewegen im Wasser – Schwimmen
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Bewegen an Geräten – Turnen
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Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
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Spielen in und mit Regelstrukturen – Sportspiele
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Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport, Bootssport, Wintersport
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Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport
Bereich II: Fachliche Kenntnisse
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Kenntnisse zur Realisierung des eigenen sportlichen Handelns
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Kenntnisse zum sportlichen Handeln im sozialen Kontext
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Kenntnisse über den Sport als Teil der gesellschaftlichen Wirklichkeit
Bereich III: Methoden und Formen selbstständigen Arbeitens
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Methodisch-strategisches Lernen
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Sozial-kommunikatives Lernen
Die konkreten Unterrichtsvorhaben werden durch zwei grundlegende Bausteine definiert.
1. sechs pädagogische Perspektiven
a) Wahrnehmungsfähigkeit verbessern, Bewegungserfahrungen erweitern
b) sich körperlich ausdrücken, Bewegungen gestalten
c) etwas wagen und verantworten
d) das Leisten erfahren, verstehen und einschätzen
e) kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen
f) Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln
2. sieben Bewegungsfelder und Sportbereiche (Bereich I) s.o.
Darüber hinaus gibt es zwei Inhaltsbereiche, die von grundlegender Bedeutung für den Schulsport sind. Diese finden zwar in der Profilbildung der Oberstufe keine Anwendung, werden aber für so bedeutsam erachtet, dass sie in jedem Oberstufendurchgang zu berücksichtigen sind.
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Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
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Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
In der Jahrgangsstufe 11 sollen unterschiedliche Akzentsetzungen im sportlichen Handeln noch einmal erfahren und bewusst gemacht werden. Daher werden alle sechs pädagogische Perspektiven verbindlicher Ausgangspunkt und zentrales Anliegen je eines Unterrichtsvorhabens. Dabei ist allerdings zu beachten, dass nicht der Eindruck vermittelt wird, einzelne Perspektiven ließen sich ausschließlich bestimmten Bewegungsfeldern und Sportbereichen zuordnen oder der Ausgang von einer leitenden Perspektive ließe die übrigen fünf völlig in den Hintergrund treten.
In der Qualifikationsphase sind mindestens zwei profilbildende Bewegungsfelder und Sportbereiche in Verbindung mit leitenden pädagogischen Perspektiven festzulegen. Diese Festlegung gibt dem jeweiligen Sportkurs sein spezifisches Profil.
