Unser Schulprogramm
Überarbeitete Fassung zur Beratung und Beschlussfassung in der Schulkonferenz des Nikolaus – Ehlen – Gymnasiums
Stand: 29. November 2005
Pädagogische Grundorientierung
Grundkonsens der pädagogischen Arbeit am Nikolaus – Ehlen – Gymnasium sind
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Vermittlung einer gymnasialen Bildung
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die Förderung der individuellen Fähigkeiten,
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die Integration des Einzelnen in die Gemeinschaft,
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die Ausbildung der Fähigkeit zu einer kritischen Solidarität, die ihre Grundlage in der Akzeptanz und Toleranz gegenüber der Persönlichkeit anderer findet,
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die Achtung der Umwelt als der Grundlage für die Existenz des Menschen.
Unterricht
Rahmenbedingungen der Unterrichtsarbeit ergeben sich aus den Richtlinien und der Stundentafel für die Sekundarstufe I.
Die augenblicklichen personellen Ressourcen sowie die Kooperation mit dem Geschwister-Scholl-Gymnasium in der Sekundarstufe II ermöglichen ein breites, fachlich differenziertes Unterrichtsangebot. Neben dem Unterricht in Englisch (erste Fremdsprache), Latein und Französisch (Wahlpflichtbereich I) wird Italienisch als neueinsetzende Fremdsprache in Grund- und Leistungskursen in der Sekundarstufe II unterrichtet. Im Wahlpflichtbereich II werden zur Zeit die Fächer Informatik, Himmelsphysik, Französisch und Erdkunde angeboten.
Zusätzliche Arbeitsgemeinschaften ermöglichen den Schülerinnen und Schülern den Fachunterricht gemäß ihren Neigungen zu ergänzen.
Wir erleichtern neuen Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern (5. Klasse und Jahrgangsstufe 11) den Übergang auf unsere Schule durch Kennenlerntage, Einführungsvorträge und Führungen durch das Schulgebäude. Durch entsprechende Diskussionen in den Fachkonferenzen und die Teilnahme von Grundschullehrerinnen und Grundschullehrern an den Konferenzen während der Erprobungsstufe wird der Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium vorbereitet und begleitetet. Den jüngeren Schülern stehen neben dem Klassenlehrer auch Vertrauensschüler aus den 9. und 10. Klassen zur Seite. Schülerinnen und Schüler, die von anderen Schulformen zum Nikolaus – Ehlen - Gymnasium übergehen, werden besonders beraten und betreut.
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In den Jahrgangsstufen 5 und 6 (Erprobungsstufe) wird regelmäßig Freiarbeit zur Förderung des eigenverantwortlichen und selbstständigen Lernens durchgeführt.
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In der Jahrgangsstufe 5 wird durch den Klassenlehrer / die Klassenlehrerin im Unfang von einer Wochenstunde „soziales Lernen“ (SOL) unterrichtet. Das Unterrichtsangebot orientiert sich an dem Projekt „Lions Quest – Erwachsen werden“.
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Als Förderungsmaßnahme wird in den Jahrgangsstufen 5 und 6 je ein zusätzlicher Förderkurs Deutsch durchgeführt, der der Angleichung von Kenntnissen und Fertigkeiten und der Förderung besonderer Begabungen dienen soll.
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Eine regelmäßige Nachmittagsbetreuung für die Sekundarstufe I kann bei Problemen in Anspruch genommen werden.
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Es besteht die Möglichkeit, Angleichungskurse in den Fächern Englisch oder Mathematik in der Jahrgangsstufe 11 anzubieten, um den neu eintretenden Schülerinnen und Schülern (Haupt- bzw. Realschulabsolventen) den Einstieg in die gymnasiale Oberstufe zu erleichtern.
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Verkehrserziehung bildet einen festen Bestandteil im Unterricht der Sekundarstufe I.
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Begabten Schülerinnen und Schülern wird im Rahmen eines Förderungskonzeptes (EBM – „Ein bisschen mehr“) die Möglichkeit eröffnet, nach dem Prinzip des „enrichments“ an selbstständigen Projekten zu arbeiten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit für besonders geeignete Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 eine weitere Fremdsprache zu erlernen oder im Rahmen des Wahlpflichtbereichs II zusätzlich Himmelsphysik zu belegen. Die Arbeit im Projekt Begabtenförderung kann auch als Vorbereitung auf das Überspringen einer Jahrgangsstufe genutzt werden.
Im Rahmen der Entwicklung des Schulprogramms wird die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Studien- und Berufswahl zu unterstützen, besonders akzentuiert.
Der Unterricht strebt eine breite und fundierte fachliche und allgemeine Bildung der Schülerinnen und Schüler an. Dabei soll die Selbstständigkeit der Lernenden und die Einsicht in die Zusammenhänge einzelner Gegenstände – auch und gerade über die Fachgrenzen hinaus – ebenso gefördert werden wie die Fähigkeit und Bereitschaft zu partnerschaftlichem, kooperativen Handeln.
Deshalb ist der Zielsetzung der Schulprogrammentwicklung,
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die Arbeit in den Fachkonferenzen zu optimieren, insbesondere den Konsens in Fragen des schulinternen Curriculums ins Bewusstsein zu heben;
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die Kooperation der Fächer bzw. der Fachbereiche über den informellen Rahmen hinaus zu gewährleisten;
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die Beteiligungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler bei der methodischen und inhaltlichen Ausgestaltung des Unterrichts auszuloten und zu nutzen,
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die Zusammenarbeit von einzelnen Unterrichtsfächern im Rahmen von Projekten zu erproben.
Im Rahmen der Schulprogrammentwicklung ist es (ständige) Aufgabe
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die schulinternen Lehrpläne zu überprüfen, zu koordinieren und zu dokumentieren;
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ein fächerübergreifendes Methodencurriculum zu entwickeln; dies soll zunächst für die Jahrgangsstufen 9 und 10 erarbeitet werden;
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ein Rahmenkonzept für die Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften zu entwickeln;
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vergleichbare Anforderungs- und Bewertungsmaßstäben zu entwickeln.
Erziehungsarbeit
Die schulische Erziehungsarbeit in den Klassen liegt im Augenblick im Wesentlichen in der Hand des Klassenlehrers / der Klassenlehrerin; sie hat überdies ihren Stellenwert im Unterricht aller Fächer. Die Wahrnehmung der erzieherischen Aufgaben beruht auf dem Engagement und der Kooperationsbereitschaft der einzelnen Fachlehrerinnen und Fachlehrer. Die regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Velbert (etwa im Rahmen der Streitschlichter – Ausbildung) erweitert die Möglichkeiten der Erziehungsarbeit.
Die Erziehung zu wachem Umweltbewusstsein ist ein positives Leitziel der Arbeit am Nikolaus – Ehlen - Gymnasium. Der Einsatz für eine lernangemessene Gestaltung der Schule ist Anliegen aller Angehöriger der Schulgemeinde. Die Umwelt – AG nimmt sich dieses Anliegens in besonderer Weise an, indem sie Initiativen einleitet und laufende Projekte unterstützt und fördert.
Der Einsatz von Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 und 10 als Vertrauensschüler für Klassen der Erprobungsstufe hat sich bewährt. Sie lernen dabei, für Jüngere Verantwortung zu übernehmen, unterstützen die Klassenlehrer bei vielen Aktionen und sind für die jüngeren Schülerinnen und Schüler hilfreiche Ansprechpartner.
Jugendliche zur Verantwortung für andere zu erziehen ist auch ein Anliegen der Projektgruppe „Suchtprävention“, in der Schülerinnen und Schüler mit dem Beratungslehrer zusammen tätig werden.
Verantwortung für andere zu übernehmen ist auch ein Gesichtspunkt bei dem Projekt „Streitschlichtung“, das an unserer Schule durchgeführt wird. In diesem Projekt werden Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 so ausgebildet, dass sie in der Lage sind, Streitigkeiten von Schülern eigenverantwortlich zu schlichten und die Kontrahenten dazu zu bringen, eine für beide Seiten tragfähige Lösung des Konfliktes zu finden.
Die Erziehungsarbeit orientiert sich an folgenden primären erzieherischen Leitzielen:
Toleranz, nicht Gleichgültigkeit, ist die Grundlage für respektvolles, gewaltfreies, die Individualität mit der sozialen Verantwortung verbindendes Zusammenleben der Schulgemeinde
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Wir wollen Konflikte gewaltfrei lösen. Geeignete Verhaltensweisen zur Konfliktvermeidung und Konfliktlösung wollen wir gemeinsam einüben.
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Wir fördern die Toleranz in unserer Schulgemeinde und werden bei intolerantem Verhalten parteiisch.
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Wir achten und tolerieren uns gegenseitig, auch wenn wir das Verhalten/Denken/Aussehen des Anderen nicht übernehmen möchten und anders denken/sind.
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Toleranz ist ein erstrebenswertes Verhalten, ein positiver Wert. Intoleranz ist ein Fehlverhalten und ist schämenswert.
Kommunikation und vertrauensvolle Zusammenarbeit bilden die Voraussetzung für ein tolerantes Schulklima
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Jeder darf in respektvollem Ton seine Argumente, Ansichten oder Meinungen den anderen mitteilen. Klare, faire und offene Gespräche und Diskussionen bilden die Grundlage für eine Meinungsbildung von Schülern, Lehrern und Eltern.
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Alle Angehörigen der Schulgemeinde verpflichten sich zu offener und vom Respekt für die Person des Gegenüber geprägter Gesprächsbereitschaft.
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Lehrer beraten Schülerinnen und Schüler was die schulischen Leistungen und soziale Kompetenzen betrifft.
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Eltern informieren die Schule, wenn besondere Umstände die schulische Entwicklung des Lernenden beeinträchtigen.
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Eltern pflegen den Kontakt mit den Lehrkräften, und suchen - besonders bei auftretenden Schwierigkeiten - das Gespräch mit ihnen. Dies gilt vor allem dann, wenn die Leistungen des Schülers nachlassen.
Achtung und Respekt ermöglichen die Entwicklung von Individualität und sozialer Verantwortung
Toleranz verstehen wir als gelebte Fähigkeit und Bereitschaft, jedes Mitglied der Schulgemeinde als Individuum wahrzunehmen. Daraus ergeben sich die folgenden Regeln:
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Wir verhalten uns in der Schule so, dass wir jeden anderen in seiner Individualität wahrnehmen und respektieren, so wie wir selbst mit unseren Stärken und Schwächen wahrgenommen und respektiert werden wollen.
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Wir sehen alle Angehörigen der Schulgemeinde als Individuen an, die ihre individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten anwenden, entwickeln und erproben wollen.
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Um dieser Tatsache Geltung zu verschaffen, werden wir klischeehafte Einordnungen in jeder Situation vermeiden und – wo nötig – deutlich zurückweisen.
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Wir verhalten uns so, dass die Auseinandersetzung mit Schwächen, Fehlern, kritikbedürftigem Verhalten im weitesten Sinne nicht zum Gesichtsverlust führt.
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Wir sind interessiert an dem Geschehen im NEG und darüber hinaus an unserer Gesellschaft. Hierzu bilden wir uns eine eigene Meinung und Einstellung.
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Achte deinen Nächsten, denn auch du möchtest von deinen Mitmenschen beachtet und respektiert werden!
Jede Form von Gewalt stellt die Grundlagen schulischer Arbeit in Frage
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Wir tragen alle unsere Konflikte in der Schulgemeinde und außerhalb gewaltfrei aus.
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Gewalt jeglicher Form wird in der Schulgemeinde nicht geduldet und wird strikt unterbunden.
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Konflikte müssen zwischen den betroffenen Parteien ausgetragen werden. Die hierzu erforderlichen Umgangsformen werden kultiviert.
Schulleben
Das Nikolaus - Ehlen - Gymnasium ist eine Schule, die das produktive Zusammenleben und Zusammenarbeiten von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten im Alltag des Schullebens erfahrbar macht.
Es ist weiterhin eine Schule, die Anlässe sucht, bei denen Schulleben als gemeinsames Erleben über die Grenze von Lerngruppen hinaus für alle Gruppen der Schulgemeinde sichtbar wird.
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Die Integration unterschiedlicher Gruppen setzt einen ständigen Informationsfluss voraus. Die regelmäßig erscheinende Informationsschrift „NEG aktuell“ ist ein Forum für Informationen zum Schulleben.
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Die Homepage der Schule steht allen Mitgliedern der Schulgemeinde zur Verfügung. Sie wird von der Homepage – AG ständig auf dem neuesten Stand gehalten.
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Schulleben ist abhängig vom Engagement und von der Bereitschaft zur Kooperation. Der Verein der Freunde und Förderer des Nikolaus – Ehlen - Gymnasiums bietet Schülern, Eltern und Lehrern – auch Ehemaligen – die Möglichkeit zur aktiven Gestaltung des Schullebens.
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Schulleben realisiert sich, wenn Einzelgruppen (Klassen, Jahrgangsstufen) regelmäßig zusammenarbeiten. Mit der Institution der Vertrauensschüler, dem Schülerprojekt „Suchtprävention“, dem Streitschlichtungsprojekt, den jahrgangsstufenbezogenen Kennenlernfahrten der Stufe 5 bestehen Möglichkeiten zur gemeinsamen Arbeit. Die Schülerbibliothek für die Sekundarstufe I wird in Zusammenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrern gestaltet. Die regelmäßige Mitarbeit aller Gruppen der Schulgemeinde ist hier besonders wichtig.
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Musikalische Veranstaltungen und Theateraufführungen sind nicht nur als Angebot an die Schulgemeinde, sondern auch an die Velberter Öffentlichkeit gedacht. Das Schulorchester, der Schulchor und die Rock – AG sind feste Bestandteile der Schulgemeinde.
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Die Begrüßung der neuen Schülerinnen und Schüler am ersten Schultag und die Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten sind feste Bestandteile des Schullebens am Nikolaus – Ehlen – Gymnasium. Diese Ereignisse sind im Konzept eines NEG – Schuljahres fest verankert. Gleiches gilt für den regelmäßig stattfindenden Kennenlern – Nachmittag für die neu eintretenden Schülerinnen und Schüler am Ende des Schuljahres.
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Regelmäßig stattfindende Sportveranstaltungen vertiefen den sozialen Zusammenhalt der Schulgemeinde und Kontakt zu ehemaligen Schülerinnen und Schülern.
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Schulgottesdienste werden durch Schüler und Lehrer regelmäßig gestaltet.
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Die regelmäßige Teilnahme an Wettbewerben (Mathematik – Olympiade, Känguru – Wettbewerb, Geschichtswettbewerb ...) bereichert die Lernangebote der Schule.
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Das interkulturelle Lernen sollte ein intergierender Bestandteil der unterrichtlichen wie der außerunterrichtlichen Arbeit am Nikolaus – Ehlen – Gymnasium werden.
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Die Schülerinnen und Schüler sollten die Möglichkeit haben, Pausen und Freistunden am Nikolaus – Ehlen – Gymnasium sinnvoll und erholsam zu nutzen. Die weitere Ausgestaltung der Bibliothek und der Mediothek ist ein wichtiges Ziel der Entwicklung.
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Ein wichtiges Ziel der Entwicklung des Schullebens ist es, dass Ergebnisse von Unterricht einer interessierten Schulöffentlichkeit regelmäßig zugänglich gemacht werden. In diesem Zusammenhang soll das Konzept des Kreativtages weitergeführt werden; ein Jahres – Kunstkalender und regelmäßige Ausstellungen können Einblicke in die Arbeit des Kunstunterrichts geben. Regelmäßige Sportfeste fördern ebenso wie Theater- und Musikaufführungen das Schulleben am Nikolaus – Ehlen - Gymnasium. Sie haben im Rahmen der Schulprogrammentwicklung deshalb einen hohen Stellenwert.
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Zur Optimierung der SV – Arbeit finden regelmäßige Workshops (auch in Zusammenarbeit mit der LSV) statt.
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Arbeitsgemeinschaften ergänzen und erweitern das Bildungsangebot der Schule. Eine aktuelle Liste der Arbeitsgemeinschaften wird auf der Homepage des Nikolaus – Ehlen – Gymnasiums veröffentlicht.
Öffnung von Schule
Fahrten
In den Klassen 5 werden ein- bis zweitägige Kennenlernfahrten, in den Klassen 7 Ski- oder Wanderfahrten, in den Klassen 10 Wanderfahrten durchgeführt.
In der Jahrgangsstufe 12 werden Studienfahrten durchgeführt, die in den Unterricht eingebunden sind.
Exkursionen
Unterrichtsbegleitende Exkursionen zu Industrieunternehmen, der Besuch der Hannover Messe, Besuche bei Bundesrat und Bundestag sowie bei den Einrichtungen der EU werden seit vielen Jahren durchgeführt. Theater-, Konzert-, Museums- und Ausstellungsbesuche sind für die entsprechenden Fächer wertvolle Ergänzungen des Unterrichts. Die Teilnahme an Gerichtsverhandlungen und Besuche bei Medien (Lokalzeitung, Fernsehen) vermitteln Einblicke, die man nicht aus Büchern beziehen kann.
außerschulische Lernorte
Die Angebote der Bergischen Universität Wuppertal bzw. der anderen umliegenden Universitäten, außerunterrichtlicher und außerschulischer Lernort zu sein, werden von Lehrern und Schülern des Nikolaus – Ehlen – Gymnasiums genutzt, so z.B. an Tagen der offenen Tür, an Tagen der Schulphysik, durch Gespräche in der Studienberatungsstelle, bei Hochschultagen, durch die allgemeine und fachbezogene Nutzung der Universitätsbibliotheken. Die Teilnahme am Röntgen-Physik-Preis der Stadt Lennep erfordert z.B. die Durchführung physikalischer Experimente an der Universität Wuppertal. Die Teilnahme an Informationsveranstaltungen der verschiedenen Fachbereiche (z.B. am Tag der Schulphysik) oder spezielle Förderungsprogramme (naturwissenschaftlicher Vorkurs für Mädchen) wird von der Schule unterstützt.
Regelmäßig werden englischsprachige Theateraufführungen der Gruppe „White Horse“ besucht.
Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen
Außerschulische Institutionen und Personen wirken durch Informationsmaterial und Angebote auf vielfältige Art in unsere Schule hinein. Fortbildungsangebote verschiedenster Träger für das Kollegium und die Schülerschaft werden angenommen.
Das Nikolaus – Ehlen – Gymnasium kooperiert im Rahmen des Programms Schule und Wirtschaft der Firma Fingscheid und der Sparkasse Velbert.
Mit einzelnen Institutionen hat sich eine lang zurückreichende Zusammenarbeit aufgebaut. Insbesondere die Berufsorientierung ist ohne die Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt nicht vorstellbar. Die Anti-Drogen-AG arbeitet mit den auf diesem Gebiet tätigen Behörden und freien Einrichtungen zusammen (Jugendamt, Jugendhilfeausschuss, Suchtberatung).
Das Börsenspiel findet in Kooperation mit der Stadtsparkasse Velbert statt. Für die Durchführung der Verkehrserziehung arbeitet das Nikolaus – Ehlen - Gymnasium mit der Kreispolizeibehörde Mettmann zusammen.
Austausch und Partnerschaften
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In der Sekundarstufe I besteht ein Austausch mit dem Collège Jean Maçé in Châtellerault, der französischen Partnerstadt von Velbert. Im Wechsel von einem Jahr besuchen die Austauschpartner die jeweiligen Gastfamilien, nehmen am Unterricht und an Exkursionen teil.
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In der Jahrgangsstufe 12 besteht für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zur Teilnahme an einem jährlichen Austausch mit italienischen Schulen.
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Interkulturelle Begegnungen finden auch in kleinerem Rahmen statt, und zwar durch die Gastschüler, die für ein Jahr am Unterricht der Schule teilnehmen.
Beratungsarbeit
Schullaufbahnberatungen
Erste Beratungen der Eltern neuer Schülerinnen und Schüler finden an dem alljährlichen Tag der Offenen Tür in einer Informationsveranstaltung und in Einzelgesprächen, auch unter Einbeziehung der aktuellen Elternschaft, statt. Bei der Anmeldung erfolgt eine individuelle Beratung durch die Schulleitung und die Koordinatorin der Erprobungsstufe.
In der Erprobungsstufe werden Eltern durch die Klassenleitung und die Koordinatorin der Stufe kontinuierlich über die Entwicklung informiert und entsprechend beraten. Außerdem finden für die Klassen 5 Gesprächsabende statt.
Schullaufbahnberatung erfolgt durch Informationsabende (vor Eintritt in die Wahlpflichtbereiche I und II, vor Eintritt in die Sekundarstufe II), durch die Klassen- und Stufenleitungen und durch Einzelgespräche mit Schulleitung, den pädagogischen Leiter der Sekundarstufe I, den Oberstufenkoordinator und Fachlehrerinnen und Fachlehrern.
Der pädagogische Leiter der Sekundarstufe I koordiniert die Schullaufbahnberatung der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I, vermittelt den Kontakt zu außerschulischen Beratungsangeboten und entwickelt Konzepte für die Lösung von Lern- und Leistungsproblemen.
Beratung bei persönlichen Schwierigkeiten
Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, sich an die beiden vom Schülerrat gewählten Vertrauenslehrer zu wenden. Beratungsfunktionen haben auch die Vertrauensschüler für die Erprobungsstufe und die SV. Außerdem besteht eine Schülergruppe unter der Leitung des Beratungslehrers, die sich mit Suchtprävention befasst, die aber auch Ansprechpartner für individuelle Probleme ist. Somit wird auch die Schülerschaft in die Beratungsarbeit eingebunden. Durch den Beratungslehrer oder durch den Schulleiter werden Kontakte zu außerschulischen Beratungsstellen hergestellt.
Der Beratungslehrer ist auch Ansprechpartner für das Kollegium, wenn dessen Mitglieder Rat bei der Erziehungsarbeit benötigen.
Das Projekt Streitschlichtung unterstützt Schülerinnen und Schüler vornehmlich der Klassen 5 und 6 bei der Lösung von Streitigkeiten und Konflikten.
Studienberatung und Berufsorientierung
Sekundarstufe I
Am Ende der Sekundarstufe 1 findet ein dreiwöchiges Betriebspraktikum statt, das im Politikunterricht vorbereitet, von den jeweiligen Fachlehrern begleitet wird und über das von den beteiligten Schülerinnen und Schülern ein Bericht anzufertigen ist.
Informationsmöglichkeiten bieten auch die Besuche des BIZ des Arbeitsamtes.
Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 werden intensiv und regelmäßig über Schullaufbahn- und Berufswahlfragen informiert und beraten.
Sekundarstufe II
Mehrmals im Schuljahr stellt ein Vertreter der Agentur für Arbeit Berufsfelder vor und steht für Einzelberatungen zur Verfügung. Diese und Veranstaltungen wie z.B. Planspiele zur Berufs- und Studienfachwahl, Bewerbertraining und Besuche an Universitäten geben der Berufswahl der Schülerinnen und Schüler Impulse. Sie sollen helfen, Anfangsschwierigkeiten zu überwinden und Ausgangspunkt für eigene Bemühungen sein.
Praktikantenbetreuung und Referendarausbildung
Am Nikolaus – Ehlen – Gymnasium lernen Praktikanten und Referendare die Schulwirklichkeit kennen bzw. machen ihre ersten Schritte in die Selbstständigkeit als Lehrer.
Kommunikation und Partizipationsstrukturen
Offene und partnerschaftliche Kommunikation kennzeichnet die Zusammenarbeit am Nikolaus - Ehlen - Gymnasium; trotzdem wird von allen Beteiligten eine größere Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit eingefordert.
Das engere SV-Team stellt sich zu Beginn des Schuljahres allen Klassen und Stufen vor und informiert und über die Aufgabenbereiche, Ziele und Pläne der SV-Arbeit. Die neu gewählten Klassen- und Stufensprecher führen zu Beginn des Schuljahres eine Tagung zur SV-Arbeit durch, um über Ideen, Aufgaben und Zielsetzungen der SV-Arbeit zu beraten.
In „NEG-Aktuell“ werden die Mitteilungen der Schulleitung und Berichte einzelner Klassen für die Schulgemeinde, d.h. über die Grenzen der Klasse oder Jahrgangstufe hinaus, bereitgestellt. Außerdem wird dort ein Terminplan veröffentlicht.
Die Homepage der Schule informiert sowohl die Schulöffentlichkeit als auch die allgemeine Öffentlichkeit über die wichtigsten Informationen, Termine und Ereignisse.
Die SV entwickelt Möglichkeiten, die Kommunikation mit Kollegium, Schulleitung und Elternschaft zu intensivieren.
Der Geschäftsverteilungsplan wird durch Aushang am Schüler- und Lehrer- Infobrett, in der jährlich erscheinenden Informationsschrift „Mitwirkungsorgane“ veröffentlicht.
Elternarbeit
Die Elternschaft unterstützt die Schule bei allen Fragen, die vom Schulträger beantwortet werden müssen. Außerdem setzt sie sich innerhalb des „Vereins der Freunde und Förderer des Nikolaus-Ehlen-Gymnasiums“ für die Belange der Schule ein.
Neben diesem festen Rahmen erfolgt eine Mitarbeit der Elternschaft auf verschiedenen Gebieten; so zum Beispiel bei der Renovierung von Klassenräumen, bei Elternstammtischen, bei Gesprächsabenden für die Klassen 5, bei Informationsveranstaltungen der Schule, bei Schulfesten und Schulsportveranstaltungen, bei der Nachmittagsbetreuung usw. In den unteren Klassen stellen sich Eltern auch als Begleitung bei Ausflügen, Exkursionen und Fahrten zur Verfügung. Überdies bereichern von Eltern durchgeführte Arbeitsgemeinschaften das Angebot der Schule.
Eine verstärkte Mitarbeit der Elternschaft ist bei der Suche von Praktikumplätzen, bei der Organisation von Betriebsbesichtigungen und vor allem bei der Beratung über Berufsfelder anzustreben.
